Die gängigsten Videoformate im Vergleich

Abbildung Filmklappe

Klappe, die Dritte! Aber welches Videoformat?

Die Zeiten, als Filme noch als bewegte Bilder aus Celluloid-Streifen verstanden wurden, sind endgültig passé und alle Videoformate werden selbst im Kino nur noch digital wiedergegeben. Seither werden die hohen Datenmengen, die bei der Speicherung eines Filmes durch die Menge von Informationen aus den Einzelbildern des Videos entstehen, immer weiter komprimiert.  Die Herausforderung dabei ist,  einen sichtbaren Qualitätsverlust so gering wie möglich zu halten. Die Ansätze hierzu sind sehr unterschiedlich- deswegen hier ein kleiner Überblick über die gängigste Datenformarte und deren Besonderheiten.

Videoformate MPEG 1 und 2

Dateikürzel mpg: Dieses Format wurde von der Moving Picture Experts Group entwickelt, die sich ausschließlich mit der Weiterentwicklung der oben beschriebenen Problematik beschäftigt. So sind die mittlerweile gängigen MPEG 2 Formate den MPEG 1 technisch überlegen und bieten ein sehr gutes Verhältnis zwischen Datenmengen und Bildqualität.

Videoformate MPEG 4

Dateikürzel mp4: Eine konsequente Weiterentwicklung des MPEG Formates durch die Moving Picture Experts Group zur Erhaltung der Bildqualität bei noch stärkerer Reduktion der Datenmengen. Dieses Format ist besonders geeignet zum Hochladen von Videos z.B. auf YouTube, setzt aber eine gute Rechnerleistung voraus, da die Filme in der Regel bei der Wiedergabe simultan entpackt werden. MP4 kann im Gegensatz zu Flash Videos (seihe weite unten) auf allen gängigen Browsern und mobilen Endgeräten abgespielt werden.

Videoformate AVI

Dateikürzel avi (für Audio Video Interleaved): Ein stark verbreitetes, von Microsoft © entwickeltes Videoformat mit hoher Bildqualität. Allerdings sind hier die Datenmengen etwa 20mal höher anzusetzen als z.B. bei Videos im MPEG-Format.

Videoformate WMV

Dateikürzel wmv (für Windows Media Video): Ein speziell für die Nutzer des Betriebssystems Windows entwickeltes Komprimierungsformat, das sich durch sehr geringe Datenmengen für Videodateien auszeichnet.

Als das Gegenstück von Apple könnte man

Videoformate MOV

Dateilkürzel mov (für movie) bezeichnen. Videos im .mov-Format entsprechen dem Apple Quicktime Standard, der mittlerweile ebenfalls bei vielen Digitalkameramodellen dank seiner Variabilität und hohen Komprimierungsraten bei hoher Bildqualität Einzug gehalten hat. Allerdings auch hier gelten hier hohe Ansprüche an die Rechnerleistung, vergleichbar mit dem mp4. Format.

Videoformate FLV

Dateikürzel flv (für Flash Video): Von Adobe Systems speziell für Internetanwendungen entwickeltes Format. Vorraussetzung zum Abspielen dieser Videodateien ist die Installation eines Flash Video Plugins in den heimischen Webbrowser. Die meisten im Internet verbreiteten Filme auf YouTube, MyVideo etc. basieren auf diesem Format, das eine hohe Komprimierungsrate und entsprechende Qualitätsverluste aufweist, aber entsprechend zügig geladen werden kann.

Gängige Videogrößen

Im Bildverhältnis 16:9:  512×288, 640×360, 720×405, 800×450, 960×540, 1280×720 (720p), 1920×1080 (Full HD) und 3840×2160 (UHD 4K)

Im Bildverhältnis 4:3: 480×360, 640×480, 720×540, 800×600, 960×720, 1024×768

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