Logo als Pixel- oder Vektordatei?

Ob man eine Pixel- oder Vektordatei z.B. für einen individuellen Schriftzug oder ein Firmenlogo verwendet, hängt wesentlich von dessen Verwendungszweck ab.

Ein Beispiel: Sie möchten ein neues Firmenlogo für Ihr Unternehmen gestalten lassen. Die Verwendung soll später von Visitenkarten bis zur Beschriftung Ihrer Firmenfahrzeuge ausgeweitet werden. Ist das Logo nur als Pixeldatei vorhanden, werden Sie spätestens bei der Realisierung größerer Darstellungsformen wie Firmentafeln oder Schaufensterbeklebungen Probleme bekommen. Entweder werden bei der notwendigen Vergrößerung des auf einzelnen Pixeln basierenden Logos diese so weit auseinandergezog

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Logo als Pixeldatei in der Vergrößerung

en, so dass es unscharf erscheint oder die Logodatei liegt feinaufgelöst auch für große Formate vor. Dadurch wird sie jedoch zu einem Datenmonster, das sich schwer z.B. durch das Internet transportieren lässt. Ist Ihr Logo jedoch in einem vektororientiertem Grafikprogramm wie Freehand oder Illustrator kreiert worden, so ist es nicht aus einzelnen Bildpunkten zusammengesetzt, sondern durch Outlines aus Bezierkurven und Füllungen nach vordefinierten Farben definiert. Die Outlines oder Konturen werden je nach Abbildungsmaßstab immer wieder

neu berechnet und so bleiben die jeweiligen Formen immer kantenscharf und die Dateigröße hält sich in Grenzen. Übrigens: Die Konturdaten einer Vektordatei lassen sich direkt ohne Umweg in einen Folienplotter importieren, wie ihn fast alle Werbetechniker verwenden, um Folien für Texttafeln oder Fahrzeuge für Ihr Unternehmen zu schneiden.

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Logo als Vektordatei in der Bearbeitung