Erklärfilme – wie bringen sie den gewünschten Erfolg?

Erklärfilme sprechen mehr als 1.000 Worte.

Erklärfilme sind nicht neu, aber derzeit auch sehr beliebt in der Werbeindustrie, denn sie sind die neuzeitlichen Gebrauchsanleitungen für Eilige mit  beschleunigtem Informationsbedarf. Ein gut gemachter Erklärfilm sollte innerhalb maximal drei Minuten auch eine komplexe Materie so informativ und unterhaltsam darstellen wie schon vor Jahrzehnten die Sendung mit der Maus für unsere Kleinsten.

Dieser filmische Informationstransport erfolgt allerdings heute nicht mehr ausschließlich im Fernsehen, sondern hat längst in den Online-Medien Einzug gehalten und hat dort seine Berechtigung durch die schnelle Jagd nach Information gefunden. Kein Mensch hat heute mehr Zeit, sich durch seitenlange Beschreibungen für ein Produkt oder eine neue Dienstleistung zu quälen, sondern wünscht sich, die Erweiterung seines Wissens so einfach wie möglich durch möglichst kurzweiliges Infotainment zu erlangen. Auf der anderen Seite spezialisieren sich die werbetreibenden Unternehmen immer mehr in den Marktnischen um die Gunst der Kunden, so dass das Besondere an ihren Leistungen längst nicht mehr in einem Satz zu erklären ist.

Zuschauerprofil in Vordergrund.

Wie auch schon zu Zeiten der Sendung mit der Maus ist zunächst wichtig zu wissen, an wen sich das kompakte Filmchen richtet. Die Tonalität des gesprochenen oder spärlich eingeblendeten Textes sollte den Zuschauer nicht überfordern. Deswegen ist es essentiell, immer die Zielgruppe bei der Schaffung der Inhalte des Erklärfilms im Hinterkopf zu behalten.

Entweder Sie haben bereits zielgruppengerechte Texte aus Ihren Image- bzw. Produktbroschüren, die als Basis für Ihr Erklärvideo dienen können oder Sie lassen sich durch die Produktionsfirma des Films dabei unterstützen, die Texte in einer knappen und informativen (bis zuweilen auch witzigen) Form erzählgerecht zu gestalten.

Steht einmal das Textmanuskript, ist es auch leichter für die restlichen Kreativen wie Illustratoren oder Animatoren, den Filmfluss und das Gezeigte an den Text anzupassen. Um schließlich die Produktion des Erklärfilms starten zu können, sollte Ihnen als Kunden das Drehbuch mit den zu sprechenden oder zu zeigenden Texten zusammen mit einem skizzierten Storyboard, das die geplante visuelle Umsetzung zeigt, zur Korrektur oder Freigabe vorliegen.

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Storyboard für einen Erklärfilm

Inhaltlich sollte für alle Erklärfilme gelten:

  • Ein Erklärfilm sollte so kurz und prägnant wie möglich die wichtigste(n) Botschaft(en) transportieren
  • Binden Sie den Betrachter, wenn möglich in das Geschehen ein. Im Idealfall bieten Sie Möglichkeiten zur Identifikation mit einer Figur, die durch den Film führt.
  • Wenn das Thema es zulässt, bringen Sie Humor ein. Oftmals bleiben diese Szenen länger haften und helfen bei der Akzeptanz beim Zuschauer.
  • Musik und Geräusche werden oft als Stimmungsmacher unterschätzt! Lassen Sie sie auf keinen Fall weg- auch hier gilt aber: weniger ist mehr. Die Produktionsfirma des Films ist erfahren genug, um Ihnen bei der Auswahl passend zum Inhalt behilflich zu sein.
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Szene aus einem Erklärfilm aus dem Bereich Fahrzeugbau

Sind Sie mit dem Endprodukt zufrieden, lassen Sie sich das Video in verschiedenen Endformaten liefern, um es z.B. auf Ihrer Website einbinden zu können oder auch auf Messen, Schulungen oder Präsentationen verwenden zu können. Gängige Formate sind 1920×1080 (YouTube HD 1080) 1280 x 720 (YouTube HD 720) oder auch kleinere Auflösungen für mobile Geräte. Denken Sie daran, dass die Datenmenge für ein paar Minuten Film schnell ein Gigabyte überschreiten kann. Up- and Downloads können gegebenenfalls beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen.

Weitere Infos zur Herstellung eines Erklärfilms finden Sie auch hier.